Aktuelles

Veranstaltungen

Montag, 12.03.2018

Dr. Sebastian Dörfler: Die 60er Jahre in Baden-Württemberg

Ob E-Gitarre, Protestplakat oder Minirock – was heute Alltag ist, waren in den 1960er-Jahren Symbole eines neuen Lebensgefühls; und dafür, dass Lebensentwürfe von Generationen mit Wucht aufeinanderprallten.

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Der Vietnamkrieg, die Tötung von Benno Ohnesorg und das Attentat auf Rudi Dutschke trieben in den Universitätsstädten die Studenten auf die Straße. Beatbands sprossen auch in Kleinstädten wie Pilzköpfe aus dem Boden. Und allerorten eskalierte der Streit um Politik und Geschichte, Musik und Mode, Benehmen und Lebenswandel.

Unter dem Titel „… denn die Zeiten ändern sich“ beschäftigt sich das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in seiner aktuellen großen Ausstellung mit den 60er Jahren in Baden-Württemberg. Sebastian Dörfler ist Kurator der Ausstellung und wird in seinem Vortrag ihre Inhalte vorstellen.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 09.04.2018

Alexander Biernoth: Kaspar Hauser

Kaspar Hauser ist wohl mit Abstand die bekannteste Persönlichkeit aus der Ansbacher Geschichte und bis heute fasziniert sein Schicksal viele Menschen. War er der badische Erbprinz oder doch ein Betrüger oder vielleicht das uneheliche Kind eines Geistlichen?

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Es ranken sich viele Spekulationen um seine Herkunft und es sind viele Informationen, Fakten, aber auch Unrichtigkeiten im Umlauf.

In der Stadt Ansbach ist Kaspar Hauser an vielen Stellen, beispielsweis im Hofgarten, in der Platen-Straße oder auf dem Montgelas-Platz, mit Denkmälern präsent. Tauchen Sie anhand zahlreicher Lichtbilder in das Schicksal Kaspar Hausers ein, in dem sich auch die „große Politik“ des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Im Rahmen des Vortrags wird sein Leben in der Öffentlichkeit von Pfingstmontag 1828 bis zu seinem Tod am 17. Dezember 1833 dargestellt, aber auch die mittlerweile sehr wahrscheinliche Erbprinzen-Theorie.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 16.04.2018

Katrin Weber: Die fränkische Tracht - eine Spurensuche

Der Vortrag dreht sich zunächst allgemein um das Thema „Tracht – was ist das eigentlich?“ und behandelt dabei unter anderem die Entstehung der Tracht im 19. Jahrhundert, die Wittelsbacher Trachtenpolitik sowie die Frage, wie unsere heutigen Vorstellungen von Tracht zustandekommen.

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Daran anschließend nimmt er die Tracht in Crailsheim und der Region um Crailsheim in den Blick und erläutert anhand von Quellenmaterial, wo die historischen Grundlagen der hiesigen Tracht liegen.

Katrin Weber ist Leiterin der Trachtenforschungs- und -beratungsstelle am Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 07.05.2018

Anja Lechner: Religiöse Frauengemeinschaften in der Region

Der Vortrag will einen Überblick über die Gründungen der Gemeinschaften des Grenzgebiets der Bistümer Augsburg, Eichstätt, Würzburg und Bamberg geben und den Lebensgewohnheiten der Frauen nachgehen.

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Viele Frauengemeinschaften wurden im Laufe ihrer Geschichte mit anderen Frauenklöstern zusammengelegt oder in Männerklöster umgewandelt, bis sie im Zuge der Reformation schließlich fast vollständig verschwanden.



Kategorie: Literatur/ Vorträge, Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 14.05.2018

Dr. Heike Krause: Hunds Tage - Kleine Kulturgeschichte eines Vierbeiners

Warum hatten die Räuber vom Mainhardter Wald eigentlich bei ihren Einbrüchen so leichtes Spiel? Und warum wurde der Überfall auf den Freiherrn von Gemmingen in Maienfels vereitelt?

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Bei der Beantwortung dieser Fragen kommt man nicht an des Menschen besten Freund vorbei: am Hund. Der Vortrag von Heike Krause befasst sich mit der Geschichte des Hundes. Anhand von archivalischen Quellen beschreibt die Hundlerin und Historikerin das Zusammenleben von Hund und Mensch. Wie viele Hunde gab es in den früheren Jahrhunderten, wer besaß eigentlich Hunde, welche Aufgaben hatten sie, wer erfand die Hundesteuer? – sind nur einige wenige Fragen, die an dem Abend beantwortet werden.

Die Historikerin Dr. Heike Krause ist Archivarin in Gaildorf, Mainhardt und im Diakarchiv in Schwäbisch Hall. In zahlreichen Büchern lässt sie Geschichte lebendig werden. Bei ihrer Tätigkeit wird sie übrigens unterstützt von Archivhund Helene.

 



Kategorie: Literatur/ Vorträge, Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 11.06.2018

Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose

Der ganz normale Deutsche, als den man Hans Scholl bisher gerne gesehen hat, erweist sich in diesem Buch als eine faszinierend vielschichtige Gestalt, eine Ausnahmeerscheinung, die uns mit ihrem Freiheitsdrang und Widerstand bis heute unmittelbar anspricht.

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„Ganz leben oder gar nicht!“, notierte Hans Scholl, und es ist erstaunlich, welche Erfahrungen sich in seinem kurzen Leben verdichten. Während er zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als Medizinstudent interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er war mit Künstlern und Schriftstellern befreundet, verehrte Stefan George und zunehmend Thomas Mann.

Robert Zoske zeigt erstmals, wie sehr dessen Rundfunkansprachen die Flugblätter der Weißen Rose beeinflussten, die im Wesentlichen Hans Scholl verfasste und zusammen mit seinen Mitstreitern verbreitete.

Die fesselnd geschriebene Biografie lässt sein Vermächtnis eindrucksvoll lebendig werden.

 



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Literatur/ Vorträge, Literatur/ Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Sonntag, 17.06.2018

Tagesfahrt Neuburg an der Donau

Neben der ausführlichen Erkundung der Neuburger Altstadt besucht die Exkursion das Aueninformationszentrum Schloss Grünau sowie die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz in Bergen mit ihrer romanischen Krypta und dem romanischen Chor, der mit einer Vielzahl von Menschen- und Stierköpfen eine besondere Bauplastik aufweist.

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Neuburg an der Donau tritt vor allem mit Beginn des 16. Jahrhunderts ins Rampenlicht der deutschen Geschichte. 1505 zur Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Pfalz-Neuburg bestimmt entstand unter Pfalzgraf Ottheinrich und seinen Nachfolgern die prächtige Schlossanlage, die u.a. den ältesten protestantischen Kirchenraum Deutschlands und eine sehr sehenswerte, in Sgraffito-Technik dekorierte Hoffassade aufweisen kann. Auf dem Altstadthügel schließen sich an den Schlossbau der repräsentative Karlsplatz mit der Hofkirche und der Provinzialbibliothek an.



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim und VHS Crailsheim)

Veranstaltungsort: Treffpunkt: Volksfestplatz (Hakro Arena), Volskfestplatz, 74564 Crailsheim

Beginn: 8:00 Uhr

Uhrzeit: Rückkehr gegen 20.00 Uhr

Eintrittspreis: 49,00 € (inkl. Busfahrt, Begleitung, Eintritte und Führungen)

Anmeldung erforderlich: ja


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Montag, 18.06.2018

Dr. Daniel Burger: Aussehen und Ausrüstung eines Feldheeres im späten 15. Jahrhundert

Der Vortrag beleuchtet im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Crailsheimer Historischen Vereins die historischen Ereignisse und zeigt an historischem Bildmaterial sowie modernen Rekonstruktionen, wie man sich ein Heer und die Bewaffnung um diese Zeit vorstellen kann.

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Herzog Karl der Kühne von Burgund verhandelte 1473 mit Kaiser Friedrich III. über die Erhöhung seines Herzogtums zu einem Königreich. Zudem strebte er nach dem Titel des Rex Romanorum, der ihn zum Nachfolger als Kaiser prädestiniert hätte. Als diese Verhandlungen scheiterten, schaltete sich Karl der Kühne in den Streit um die Kölner Erzbischofswahl ein. Die Kölner Stiftsfehde wuchs sich dadurch zum Burgundischen Krieg aus. Im Zentrum des Geschehens stand die kölnische Stadt Neuss am Rhein. Karl der Kühne belagerte 1474/75 die Stadt mit einer Armee, die als eine der größten und am besten ausgestatteten der Zeit galt. Der Kaiser sammelte bei Koblenz ein Reichsheer zum Entsatz und zur Vertreibung des Burgunders. Dieses Reichsheer unter der Führung des Kurfürsten Albrecht „Achilles“ von Brandenburg hatte auch Kontingente aus den Städten, Ämtern und Klöstern des Fürstentums Brandenburg-Ansbach und –Kulmbach, darunter einige Crailsheimer.



Kategorie: Literatur/ Vorträge, Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv


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Montag, 09.07.2018

Hans Gräser: Endlich deutsch - Das Zeitaöter der Ottonen

In Nachfolge der Franken fiel die Herrschaft des König- und Kaiserreichs Deutschland nun an die sächsischen Ottonen.
Der Vortrag beleuchtet die allgemeine Entwicklung und ihre Auswirkung auf Crailsheim

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Seit der Kaiserkrönung Ottos d.Gr. 962 war klar, dass das Frankenreich Karls d.Gr. fortan in das Königreich Frankreich und das König- und Kaiserreich Deutschland zerfallen war. Ausgerechnet die erst von Karl unterworfenen Sachsen stellten die erste deutsche Königsdynastie, womit die Abkehr vom Frankenreich besonders deutlich wurde.

Jetzt vereinte die bewusst wahrgenommene gemeinsame Volkssprache und die Expansion gegen die Slawen die Stämme des Ostreiches. Dazu bewahrte der Kaisertitel weiterhin den Anspruch auf Italien und die Verpflichtung, die Papstkirche zu schützen. Otto III. versuchte gar, das römische Reich mit Rom als Hauptstadt zu erneuern und eine Oberherrschaft gegenüber anderen europäischen Staaten, besonders Polen und Ungarn, zu begründen. Damit wird ein neues Modell europäischer Organisation eröffnet: eine europäische Staatengemeinschaft unter der Suprematie des deutschen Kaisers.

Der letzte Sachsenkaiser Heinrich II. gründete das Bistum Bamberg, wodurch erst die hiesigen Diözesangrenzen fixiert wurden. Er bewirkte damit auch den Bau der Johanneskirche und die Entwicklung Crailsheims zum Vorort des Maulachgaus.

 



Kategorie: Literatur/ Vorträge, Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Historischer Verein Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim


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Montag, 16.07.2018

Richard A. Badal: McKee Barracks Crailsheim 1952-1993

25 Jahre nach der „McKee Barracks Closing Ceremony“ am 30. Juli 1993, die das Ende der US-Militärpräsenz in Crailsheim markierte, präsentiert Richard Badal das Buch über die ehemalige amerikanische Kaserne.

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Auf dem Gelände des früheren Wehrmachts-Fliegerhorstes im Westen Crailsheims entstanden 1952 die McKee Barracks der US-Armee. Die Einrichtung der Garnison wurde in der Stadt zunächst durchaus kritisch gesehen. Die Entwicklung im Ost-West-Konflikt und Kontakte auf vielen Ebenen trugen dazu bei, dass aus den anfänglich als Besatzungsmacht wahrgenommenen US-Soldaten Verbündete und in vielen Fällen auch persönliche Freunde wurden.

Richard Badal, selbst früherer US-Soldat, hat sich viele Jahre lang mit der Geschichte der McKee Barracks beschäftigt und dabei auch viele amerikanische Quellen und Gesprächspartner in seine Untersuchung einbezogen. Neben baulichen und militärischen Aspekten steht besonders das Leben der US-Soldaten sowie die Bedeutung der US-Präsenz für die Stadt Crailsheim und ihre Bevölkerung im Mittelpunkt der Darstellung.

 



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei


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