Aktuelles

Veranstaltungen

Montag, 30.09.2019

Lilly Maier: Kindertransporte 1938/39 – die Flucht jüdischer Kinder vor dem Holocaust und ihre Folgen

Der Vortag basiert auf zahlreichen Zeitzeugen-Interviews, die Lilly Maier mit amerikanischen Holocaust-Überlebenden geführt hat.

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Die Geschichte der Kindertransporte gilt als eines der wenigen positiven Kapitel in der Holocaust-Forschung: Über 10.000 unbegleitete jüdische Kinder und Jugendliche konnten 1938/39 nach Großbritannien oder Frankreich gerettet werden, weil ihre Eltern bereit waren, sich von ihnen zu trennen.

 

Die Kinder, zwischen zwei und 16 Jahren alt, wurden bei Privatfamilien oder in Internaten untergebracht, viele von ihnen emigrierten nach dem Krieg in die USA. Die Rettung durch einen Kindertransport blieb dabei nicht ohne traumatische Folgen– die zwangsweise Trennung von den Eltern und die Entwurzelung aus dem gewohnten Leben hinterließen (emotionale) Spuren in der Biographie.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Eine Veranstaltung des Weiße-Rose-Arbeitskreises Crailsheim und des Stadtarchivs Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei


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Montag, 07.10.2019

Prof.Dr. Andreas Deutsch: Als der Wolf noch böse war

Eine (Rechts-)Geschichte der Wölfe in Deutschland und rund um Crailsheim. Einer der größten Feinde des Menschen war über die Jahrhunderte hinweg der Wolf...

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Märchen wie „Rotkäppchen“ oder „Die sieben Geißlein“ zeugen von der großen Angst der Menschen früherer Jahrhunderte vor dem gefräßigen Raubtier. Nicht ohne Grund. Gab es doch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Wölfe in Deutschland. In kalten Wintern drangen sie zum Teil selbst in größere Städte ein. Rund um Dörfer und Gehöfte suchten sie ihre Nahrung; oft wurden dann wehrlose Kinder zu blutigen Opfern. Die Verfolgung der Wölfe war schon im Mittelalter obrigkeitliche Aufgabe. Vor allem in der Frühneuzeit wurde die Bevölkerung zu Treibjagden zwangsverpflichtet. Man baute aufwändige Wolfsgruben und Wolfsfänge. Besonders im 17. Jahrhundert vermutete man hinter den Wolfsplagen indes auch Hexenzauber – und manch ein argloser Bürger wurde als vermeintlicher Werwolf enthauptet oder verbrannt.

 

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Dienstag, 15.10.2019 bis Samstag, 26.10.2019

Gewoben in Gottes Geschichte 100 Jahre Evangelische Frauen in Württemberg

Die Ausstellung wird mit einem Eröffnungsvortrag von Janina Mangelsdorf (EFW) und Musik von Dorothea und Thomas Frank am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 19.30 Uhr in der Liebfrauenkapelle eröffnet.

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Die Ausstellung zum Jubiläum der „Evangelischen Frauen in Württemberg“ (EFW) zeigt die Geschichte seit der Gründung 1919, beleuchtet das Engagement von evangelischen Frauen in Kirche und Gesellschaft im Laufe von 100 Jahren und befasst sich mit aktuellen Fragestellungen. Über Bodenbilder und weitere Ausstellungselemente werden Themen wie Frauen in Familienverantwortung, Selbstoptimierung von Frauen oder Spiritualität im Alltag aufgerufen und regen dazu an eigene Haltungen zu entwickeln und für die Zukunft mitzudenken. Zum Mitmachen gibt es einen Webrahmen und einen Kleiderständer mit Kleidern zu verschiedenen Themen. Dekanin Friederike Wagner ist Schirmherrin der Ausstellungspräsentation in Crails-heim.



Kategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Evangelischen Familienbildungsstätte und Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs

Eintrittspreis: Anmeldung von Gruppenführungen (Dauer: ca. 45 min.) über Familienbildungsstätte, Tel. 42922


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Freitag, 25.10.2019

Buchvorstellung: Hermann Bachmaier – ein politisches Leben

Das Buch lässt den politischen Werdegang Bachmaiers in Form von Interviews Revue passieren und schildert seine bundespolitischen Betätigungsfelder. Es greift aber auch grundsätzliche Aspekte des Politikbetriebs in der Bundesrepublik auf und stellt die Frage nach der Einflussmöglichkeit des einzelnen Abgeordneten.

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Hermann Bachmaier war in der 70jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland der bisher einzige aus Crailsheim stammende Bundestagsabgeordnete. Von 1983 bis 2005 saß er für die SPD im höchsten Parlament des Landes. Sein 80. Geburtstag in diesem Jahr bietet den Anlass, sein politisches Leben in einer zusammenfassenden Darstellung zu betrachten.

Ausgangspunkt für den „Homo politicus“, der Hermann Bachmaier heute noch ist, war Ende der 1960er Jahre die Crailsheimer Kommunalpolitik, insbesondere die Auseinandersetzung mit den damaligen (Ober-)Bürgermeister Hellmut Zundel. 1983 schaffte der streitbare Politiker im zweiten Anlauf den Einzug in den Deutschen Bundestag, dem er insgesamt 22 Jahre angehörte.

 



Kategorie: Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei


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Mittwoch, 06.11.2019

Hans Gräser: Die Kreuzzüge und ihre Auswirkungen auf Mittelfranken

Auch wenn die Kreuzzüge scheinbar weit weg von Crailsheim führen, haben sie unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gegend gehabt:

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So waren an den Zügen der Staufer auch Leute aus dem Umfeld der Stadt beteiligt. Unter Friedrich II. waren dies Graf Konrad von Werdeck und schon sechs Jahre zuvor seine Stiefsöhne aus der ersten Ehe seiner Frau Adelheid mit Heinrich von Hohenlohe. Sie schenkten dann auch 1219 Mergentheim dem Deutschen Orden, nachdem schon 1207 ein Onkel von ihnen den Johannitern ebenfalls in Mergentheim die Johanneskirche übertragen hatte.

Damit wurde Franken ein regelrechtes Zentrum des Ordens mit Commenden in Rothenburg, Oettingen, Kapfenburg, der Ballei in Ellingen, schließlich dem Deutsch- und Hochmeistersitz in Mergentheim selbst, aber auch einem Amtsschloss in Dinkelsbühl oder einer Pfarrei in Weidelbach. Mit der Verlegung des Deutschen Ordens nach Preußen traten dann auch dort als Hochmeister Ellrichshausen und Feuchtwanger auf.

Architektonisch erinnern insbesondere die Achteckkapellen an die Kreuzzüge, insofern sie die Jerusalemer Grabeskirche wohl als Votivgabe abbildeten.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Freitag, 08.11.2019 bis Donnerstag, 28.11.2019

Verwüstet, verfallen, wiederbelebt Ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine

Eva Maria Kraiss, bekannt u.a. durch die Dokumentation jüdischer Spuren in unserer Region, fotografierte auf ihren Reisen 2016 bis 2019 ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine

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Über Jahrhunderte hinweg waren Polen und die Ukraine von jüdischer Bevölkerung bewohnt. In manchen Orten betrug ihr Anteil bis zu 70% und sie prägte Dörfer und Städte durch ihre Religion und Kultur. Unter der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges ver-wandelte sich ihre Heimat für jüdische Menschen in eine Zone des Terrors und des millionen-fachen Mordes. Die „Shtetl“ wurden vernichtet, Synagogen verwüstet. Nur wenige Spuren der ehemals reichen jüdischen Kultur blieben erhalten.

Eva Maria Kraiss, bekannt u.a. durch die Dokumentation jüdischer Spuren in unserer Region, fotografierte auf ihren Reisen 2016 bis 2019 ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine. Sie zeigt in ihren Aufnahmen verwüstete und dem Verfall preisgegebene wie auch umfunktio-nierte jüdische Gotteshäuser, die inzwischen als Fabriken, Supermärkte, Kinos oder Wohnhäu-ser dienen. Sie dokumentiert aber auch sorgfältig restaurierte Synagogen, die heute wieder von jüdischen Gemeinden zu Gottesdienst und Lehre verwendet werden. Gezeigt wird auch die wiedererbaute Holzsynagoge in Bilgoraj, der polnischen Partnerstadt Crailsheims.

 



Kategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 8:00 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs


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Dienstag, 26.11.2019

Folker Förtsch: „Todeszone“ Generalgouvernement - Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen

Das „Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete“ bezeichnete die Teile Polens, die von 1939 bis 1945 vom Deutschen Reich militärisch besetzt, aber nicht unmittelbar durch Annexion in das Reichsgebiet eingegliedert wurden. In diesem Gebiet lag beispielsweise auch die heutige Crailsheimer Partnerstadt Bilgoraj.

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Die deutsche Besatzung überzog dieses Gebiet mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten.

Das Generalgouvernement wurde mit einem dichten Netz von Konzentrationslagern überzogen, die polnischen Juden sperrte man in Ghettos, wo sie zum Arbeitseinsatz gezwungen wurden. Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde an den Juden durch, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 die Ghettos gewaltsam aufgelöst und zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Montag, 02.12.2019

Dr. Heinz Pfefferle: Christian August Schnerring Heimatforscher – Erzähler – Fälscher

Christian August Schnerring war Lehrer, unter anderem in Crailsheim, und darüber hinaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Württemberg ein bekannter und geschätzter Erzähler.

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Sein Roman „Du suchest das Land heim“ (1918) erreichte eine beachtliche Auflage. Die von ihm 1916 publizierte „Laichinger Hungerchronik“ wurde in den 1970er und 1980er Jahren als einzigartige Quelle zu den Krisenjahren 1816/17 gefeiert. Die Aufdeckung als Fälschung 1988 hat großes Aufsehen erregt.

 

In der Fachliteratur wurden sein Leben und Werk fast ausschließlich auf die Jahre 1916 bis 1918 reduziert. Sein umfangreiches Erzählwerk blieb unbeachtet, ebenso seine komplexe Persönlichkeit. Das Referat wird vor allem die Crailsheimer Zeit Schnerrings beleuchten, in der sich seine Weltsicht formte: Begeisterung für die bäuerliche Region, aber auch Anfänge von Antisemitismus.

 



Kategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Dienstag, 03.12.2019

Ausstellungseröffnung: Welterbe Deutschlands lebendige Vergangenheit

Eröffnungsveranstaltung zur gleichnamigen Ausstellung

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Kategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr


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Mittwoch, 04.12.2019 bis Sonntag, 12.01.2020

Seit 1978 verleiht die UNESCO den Titel „Welterbe“. Ihm liegt die Leitidee zugrunde, dass „Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Be-standteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen“. In Deutschland existieren aktuell 46 Welterbestätten, davon sechs in Baden-Württemberg.

 

Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um diese Orte mit der Kamera festzuhalten. Eine Auswahl der dabei entstandenen eindrucksvollen Fo-tografien wird in der Ausstellung gezeigt. Sie spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbi-schen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

 



Kategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 8:00 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs


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Donnerstag, 05.12.2019

Folker Förtsch: Hexenglauben und Hexenverfolgung in Crailsheim

Stadtführung erinnert an die Hinrichtung von 4 Crailsheimerinnen vor 425 Jahren.

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Am 3. Dezember 1594 wurden in Crailsheim vier Frauen, die der Hexerei bezichtigt wurden, „hinter dem Galgenberg nächst am Satteldorfer Pfad“ hingerichtet. Mehr als 4.000 Menschen, waren bei dem „Schauspiel“ der Verbrennung dabei – deutlich mehr, als Crailsheim Einwohner zählte.

 

Die Stadtführung erinnert an dieses Ereignis vor 425 Jahren und berichtet an ausgewählten Punkten der Innenstadt Einzelheiten der Crailsheimer Hexenprozesse. Sie schildert aber auch die zeitgenössischen Vorstellungen vom unheilvollen Wirken der Hexen und die Merkmale, die Menschen in den Verdacht geraten ließen, Hexen (oder Hexer) zu sein.

 



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Treffpunkt Marktplatz, Marktplatz 1, 74564 Crailsheim

Beginn: 18:00 Uhr

Eintrittspreis: 5 € Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Montag, 13.01.2020

Hans Gräser: Die Reform der Mönchsorden im Zuge des Investiturstreits

Der Aufschwung des Papsttums im Investiturstreit wurde wesentlich von den Mönchen gefördert. Insbesondere die Cluniazenser waren die Speerspitze für die Kirchenreform, gefolgt von den Zisterziensern, im Deutschen Reich vor allem Hirsau und St. Blasien.

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Letztere betonten bereits gegen Cluny das Armutsideal und den benediktinischen Arbeitsauftrag, wurden dann aber um 1200 von völlig neuartigen Orden verdrängt: Die Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner suchten statt der Einöde das städtische Publikum, das sie durch Predigt, aber auch durch Ketzer- und Hexenverfolgung zu bekehren versuchten.

Umgekehrt zogen sich aber auch die Kartäuser, Karmeliter etc. wieder ganz aus der Welt zurück und neigten zunehmend zu mystischer Versenkung. Für alle diese Orden bietet Crailsheims Umfeld Beispiele: Zisterzienser vor allem als Frauenzisterzen, aber auch Schöntal, Hirsauer in Kloster Comburg und wohl auch Murrhardt, Dominikaner und Franziskaner in den umgebenden Reichsstädten, wo ihre Predigerkirchen auch Vorbild für die Crailsheimer Johanneskirche wurden, mit Kloster Anhausen schließlich in nächster Nähe ein Eremitenkloster, wie es schon seit 1290 die Kartäuser auch in Dinkelsbühl betrieben.

 



Kategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Montag, 27.01.2020

Manfred Glemser: Christoph Philipp Oberkampf - Sein Leben, seine Zeit, sein Werk

Christoph Philipp Oberkampf wurde 1738 in Wiesenbach/Hohenlohe geboren und stieg als Tuchfabrikant zu einem überaus erfolgreichen Unternehmer und zu einer bedeutenden Persönlichkeit im Wirtschaftsleben Frankreichs auf.

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Ab 1760 betrieb er in Jouy-en-Josas bei Versailles eine Manufaktur auf vorindustriellem Niveau, in der er zeitweilig über 1.000 Lohnempfängern beschäftigte. Bis heute ist der von ihm hergestellte „Toile-de-Jouy“ ein Markenbegriff und gleichzeitig Qualitätsstandard für hochwertig bedruckte, farbige Stoffe mit Mustern und Motiven seiner Zeit.

 

Oberkampf wurde in Frankreich mehrfach ausgezeichnet und auch in den Adelsstand erhoben. In Paris sind heute eine Straße und eine Metro-Station nach ihm benannt.

 

Der Vortrag beleuchtet das Leben dieses interessanten Mannes und stellt sein Werk in einen zeithistorischen Zusammenhang zwischen Ancien Régime, Französischer Revolution und der Zeit Napoleons.

 



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Sonntag, 02.02.2020

Der Altar der Crailsheimer Johanneskirche stammt aus der Werkstatt des Nürnberger Malerunternehmers Michael Wolgemut (1434/37–1519), der zahlreiche Mitarbeiter für seine umfangreiche Produktion beschäftigte. Zu seinem 500. Todestag präsentieren mehrere Museen und Kirchen in und um Nürnberg das umfangreiche druckgrafische und malerische Werk des Meisters, der bislang im Schatten seines berühmtesten Schülers, Albrecht Dürer, stand.

 

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zeigt Altartafeln und Gemälde, das Albrecht-Dürer-Haus die Handzeichnungen und die druckgraphische Produktion Wolgemuts. Um einen Überblick über das vielfältige und innovative Werk Wolgemuts zu erhalten, veranstalten Volkshochschule und Crailsheimer Historischer Verein eine Tagesfahrt am Sonntag, 2. Februar 2020, zum Besuch der Ausstellungen. Mit der Besichtigung des Altars in der Schwabacher Johanneskirche und einigen Bildwerken in Nürnberger Kirchen werden zudem herausragende Altartafeln an ihrem ursprünglichen Ort besichtigt.

 

Anmeldung bei der vhs Crailsheim (Tel. 07951-403 3800)



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein und vhs Crailsheim)

Veranstaltungsort: Treffpunkt Hakro-Arena, Volksfestplatz, 74564 Crailsheim

Beginn: 8:00 Uhr

Eintrittspreis: 59,50 € (inkl. Busfahrt, Begleitung, Eintritte und Führungen)

Anmeldung erforderlich: ja


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Sonntag, 16.02.2020

Heimatgeschichtlicher Abend anlässlich des Stadtfeiertages 2020

Vorträge zu den Themen:
650 Jahre Liebfrauenkapelle und 125 Jahre Villa am Kreckelberg

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Kategorie: Brauchtum, Kulturveranstaltungen , Kulturveranstaltungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: 5 €


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