Mumien faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Sie geben greifbare Einblicke in vergangene Kulturen, sie scheinen einerseits den Verfall zu besiegen, konfrontieren uns andererseits auf direkte Art mit unserer eigenen Endlichkeit. In Filmen und anderen Medien sind sie nicht selten mit dem Hauch des Schreckens umgeben.
In ihrem Kunstprojekt „Memoria – Was bleibt?“ setzt sich die Crailsheimer Künstlerin Jeanette Hippelein mit der Zeit, der Vergänglichkeit und den Erinnerungen auseinander. Ihre frei gestalteten Mumien-Darstellungen beschäftigen sich mit den Spuren des Lebens, dem Bewahren und Vergehen sowie der Frage, was dem Menschen bleibt. Die „Mumie“ repräsentiert dabei nicht nur ein historisches Objekt, sondern auch ein Symbol der Erinnerung, den Schutz vor Transformation und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Der besondere Ausstellungsort – die Gottesackerkirche - schafft einen eindrucksvollen Raum für den Dialog zwischen Kunst, Geschichte und Spiritualität. Die Atmosphäre der Kirche lädt dazu ein, den Kunstwerken mit Ruhe und Offenheit zu begegnen und sich auf eine Reise durch Zeit, Existenz und Vergänglichkeit einzulassen.
Ausstellung 16. Oktober 2026 – 13. November 2026
Öffnungszeiten:
Freitag: 11 - 15 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 - 17 Uhr
Gottesackerkapelle Crailsheim
Eintritt frei.